VOLKSTHEATER - JEDEN TAG THEATER

Floh im Ohr 27

Floh im Ohr

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Floh im Ohr

Spielstätte: Haupthaus

(La Puce à l‘oreille)
von Georges Feydeau
Komödie in drei Akten
Deutsch von Elfriede Jelinek
Müller/Mayer/Caminati/Kalker
Premiere: 19. Dezember 2014

Spielstätte: Haupthaus

Verwechslungen. Anonyme Briefe. Ein eifersüchtiger Spanier. Ein Mann
mit Sprachfehler. Überraschungseffekte beim Rendezvous. Hosenträger.
Ohrfeigen ohne Zahl. Sprünge in der Ehe. Seitensprünge aus der Ehe. Überpotenz und Impotenz: Elementarteilchen einer schwindelerregenden Farce, deren Plot sich unmöglich in einem einigermaßen klaren Bericht zusammenfassen lässt. Die ganze Welt ist ein Bordell, und alle Frauen und Männer Huren und Freier – könnte man jedoch, ganz frei nach Shakespeare, als Motto über dieses Stück setzen.

„Die Figuren meiner Stücke stelle ich mir bildlich vor – und zwar nicht nur ihr Aussehen, sondern ihren Ausdruck, wenn sie die Szene betreten und die Türe öffnen …“: Feydeau setzt in seinem 1907 uraufgeführten Feuerwerk der Pointenmechanik seine Figuren wie Marionetten in Bewegung, zugespitzt durch Elfriede Jelineks sprachlich brilliante Übersetzung. Das Personal: Kleinbürger, die sich nach dem großen erotischen Abenteuer sehnen. Die, während sie mit dem Kopf bereits im Plüsch ersticken, mit den Beinen noch munter zappeln. Wie von einem Wirbelsturm werden sie erfasst, in die Luft geschleudert – über sich selbst hinaus, über ihre beengte Welt, und schließlich hinweggefegt. „Wie immer bei Feydeau zeichnet sich im ersten Akt die Gefahr eines Ehebruchs ab, die sich im zweiten Akt drastisch erhöht und am Ende des Stücks plötzlich wieder verflogen scheint. Doch der gleich eingangs unterstellte Seitensprung des Protagonisten Monsieur Chandebise findet hier niemals statt, bleibt vielmehr bis zuletzt ein bloßer ‚Floh im Ohr‘ seiner Frau Raymonde.“ (Wolfram Nitsch) 

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  • Regie und Ausstattung

    Regie: Stephan Müller
    Bühne: Siegfried E. Mayer
    Kostüme: Carla Caminati
    Musik: Fabian Kalker
    Dramaturgie: Hans Mrak
    Kampftraining: Martin Woldan 

  • Besetzung
    Victor-Emmanuel Chandebise/Poche Till Firit
    Camille Chandebise Matthias Mamedof
    Romain Tournel Patrick O. Beck
    Dr. Finache Roman Schmelzer/Günter Franzmeier
    Carlos Homenides de Histangua Ronald Kuste
    Augustin Ferraillon Alexander Lhotzky
    Etienne Jan Sabo
    Rugby Stefan Bernhard
    Baptistin Erwin Ebenbauer
    Raymonde Chandebise Susa Meyer
    Lucienne Homenides de Histangua Martina Stilp
    Antoinette Andrea Bröderbauer/Annette Isabella Holzmann
    Eugenie Fanny Krausz
    Claudine  Irina Mocnik/Daniela Moser
  • Pressestimmen

    „Mit Georges Feydeaus Klassiker (Regie: Stephan Müller) hat das Volkstheater ein Erfolgsstück in der Tasche. Das Ensemble blüht auf. "Kommt ein Urologe zum Gynäkologen ..." - ja, aber weiter erfahren wir darüber nichts. Nicht traurig sein: Statt in Form dieses nie zu Ende erzählten Witzes offenbart sich in Elfriede Jelineks Georges-Feydeau-Nachdichtung „Floh im Ohr“ das Intimleben der Geschlechter in leibhaftigen Manövern. Amantes amentes!, sagen die Lateiner (" Liebende sind von Sinnen!"). Da die Hosenträger ihres Gatten nicht an dessen Leib, sondern indiskret per Post nach Hause kommen, ist Madame Chandebise (Susa Meyer) davon besessen, ihrem Mann, Victor-Emmanuel Chandebise (Till Firit), die vermeintliche Untreue mit einem Coup nachzuweisen. Ihre beste Freundin, Lucienne Homenides de Histangua (Martin Stilp) - ja, wir befinden uns in extravaganten Kreisen -, möge den verruchten Mann mittels Briefs zu einem Date im Stundenhotel verführen. Gesagt, getan - und die fabelhafte Komödienmaschine Feydeaus beginnt am Volkstheater zu poltern. Komisch sei immer, wie es Heiner Müller einmal nannte, "der Terror der kalten Schadenfreude". Und dieser wird den hier auf unterschiedliche Weise involvierten Personen mehr als genug zuteil. Die armen Menschen werden zu Hampelmännchen ihrer eigenen Irrtümer. In einer kurzweiligen, herzhaften Inszenierung arbeitet Regisseur Stephan Müller die Mechanik des sich Verhedderns gekonnt heraus. Vor einer Tapententürenwand spielen die in adretten Stoffen festgezurrten Menschen ihre Solidität. Sie sind so artgerecht kariert drapiert (Kostüme: Carla Caminati), dass einem jeden von ihnen die scheinheilige, aber doch abgründige Bürgerlichkeit an der Nasenspitze abzulesen ist. Der Arzt (Roman Schmelzer) zupft streng an seinen Patienten herum und steht selbst auf Bondage. Romain Tournel (Patrick O. Beck) trägt artig sein onduliertes Haar spazieren, hüpft aber bei erster Gelegenheit die verheiratete Frau an, ein Meisterstück an Akrobatik. Daneben kümmert sich Müller fürsorglich um das, was Thomas Bernhard über die Beschaffenheit von Spaßmacher meinte ("Sein Arsch explodiert und schiaßt a Kerz'n heraus"). Bei Feydeau ist es Neffe Camille Chandebise (Matthias Mamedof), der an einem Sprachfehler leidet (mit Genesungsoption), und sich absurderweise gänzlich ohne Konsonanten mitteilen muss. "Ei-e A-ö-ie!" ruft er aus - "Eine Tragödie!" Von der Sprachnorm weicht auch der eifersüchtige Spanier Carlos Homenides de Histangua (Ronald Kuste) ab, der seinen (vermeintlichen) Kontrahenten Chandebise nur "Schantepisssse" zu nennen vermag. Das wegen seiner Wohlkonstruiertheit (und auch wegen Jelineks formidabler und marktbeherrschender Übersetzung) gern gezeigte Stück bietet viele schöne Rollen, die sich das Volkstheaterensemble anzueignen weiß. Es agiert mit handwerklicher Sicherheit. Eine Spur darüber hinaus, in die Gefahrenzone, wo einem halsbrecherischen Komödianten alles passieren kann, wagt sich Patrick O. Beck als heimlicher Liebeswerber. Im weißen Zweireiher flieht er - Tür auf, Tür zu; treppauf, treppab - vor den Folgen seines Handelns, um dann letztlich doch von seinem ehrenwerten Freund verdroschen zu werden. Auch Till Firit, vor nicht allzu langer Zeit noch als Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet, markiert hier mit angegrautem Schopf den moralisch einwandfreien Macker und wechselt im Handumdrehen in die Rolle des Hausknechts Poche. Damit ist dem Volkstheater eine Erfolgsproduktion gewiss.“ (Der Standard)


    „Stephan Müller zelebriert im Volkstheater mit gut gestimmtem Ensemble das Grelle an Feydeaus Farce. „Floh im Ohr“ gut zu spielen ist höchste Kunst. Da muss beim Timing von hundert Pointen alles stimmen, zudem sollte darüber hinweggesehen werden, dass sich das Paarungsverhalten und der Ehrbegriff der Großstädter zumindest oberflächlich seit dem langen 19. Jahrhundert ein wenig verändert hat. Es darf heutzutage stauben, aber nur, weil so viel Wirbel gemacht wird, wenn gut ein Dutzend Darsteller über die Bühne fegt. Im Volkstheater hat der Schweizer Stephan Müller diesen Dreiakter inszeniert, in Elfriede Jelineks Übertragung des französischen Textes ins Deutsche. Wie ein Uhrwerk aus dem Jura lässt der Regisseur die Mechanik dieser Komödie surren. Dem Volkstheater ist alles in allem eine prächtige Aufführung gelungen, die schließlich enthusiastisch und minutenlang beklatscht wurde. Es fällt auf, dass sich dieses Ensemble im Jahrzehnt von Direktor Michael Schottenberg immer besser gefunden hat und gerade bei Lustspielen verlässlich aufeinander eingestellt ist. Die Chemie stimmt noch besser als das Timing. Das Bühnenbild fördert eine ziemlich sportliche Performance: Siegfried E. Mayer hat für den Beginn in der bürgerlichen Wohnung des Ehepaars Chandebise eine beige, mit dicken schwarzen Balken bemalte Wand gebaut, die fast nur aus Türen besteht. Wenn sich die Bühne im zweiten Akt dreht, sieht man in grellen Farben das Bordell, zu dem ein Wirrwarr an Treppen führt. Herzstück des Raumes ist dann hoch oben ein rotes Lotterbett, und auch dieser intime Raum ist eine zweite kleine Drehbühne. Auf Knopfdruck verschwindet das ehebrecherische Möbel, zur Ablenkung taucht dann ein jammernder kranker Mann in einem zuvor verborgenen Bett auf. In diesem Irrgarten treffen sich seriell Paare und Personal. Der Witz: Bis auf einen Doktor, der sich gern peitschen lässt, und einen triebhaften Engländer hat fast keiner Sex, die meisten sind nur in diesem Etablissement, um andere dabei zu ertappen. Zur Verwechslung trägt wesentlich bei, dass Chandebise dem Hausknecht gleicht. Till Firit gibt diese dankbare Doppelrolle souverän, Susa Meyer steht ihm als Frau Chandebise im Können um nichts nach, so wie Martina Stilp als strenge Spanierin, die ebenfalls von der Verfolgerin zur Verfolgten wird: aufgedonnerte Figur mit extrem toupierten Frisuren, zur Kenntlichkeit verzerrte Karikaturen. Wie ein Buffo assistiert Ronald Kuste den schrillen Damen als mordlustiger spanischer Ehemann, der die feine Gesellschaft in Todesängste treibt. Die meisten Lacher provoziert (wie oft zuvor) Matthias Mamedof. Ihm liegt die Rolle des Camille perfekt, des mit einem Sprachfehler behafteten, das Dienstmädchen verführenden Verwandten der Chandebise. Der Doktor gibt ihm einen Gaumenring, damit er nicht nur vereinzelte, sondern alle Laute sprechen kann. Es funktioniert. Aber hoppla, schon hat Camille das Accessoire verloren, ehe er zur Auflösung der völligen Verwirrung beitragen kann. Und als er dann tatsächlich fehlerfrei redet, schreien alle auf: „Er ist es nicht, denn er kann sprechen!“ So grausam behandelt Feydeau seine besten Kräfte.“ (Die Presse)


    "Floh im Ohr" von Georges Feydeau in der Jelinek-Übersetzung als greller Slapstick am Volkstheater. Tür auf, Tür zu – nach diesem Prinzip funktionieren die meisten der großartigen Komödien von Georges Feydeau. Und auch im Wiener Volkstheater gehen die Türen flott auf und zu, drehen sich fröhlich die Betten im Stundenhotel "Zur zärtlichen Mietzekatze", ist irgendwie jeder zur falschen Zeit am falschen Ort, feiert das Chaos fröhliche Urstände. Denn Regisseur Stephan Müller bringt Georges Feydeaus "Floh im Ohr" als grell-bunten Slapstick mit stark sexuellen Untertönen auf die Bühne. Worum es geht? Um angebliche oder geplante Seitensprünge, um recht irrwitzige Verwechslungen und um den feinen Herren Chandebise, der in dem Bordell-Angestellten Poche sein alkoholgetränktes, dümmliches Alter Ego findet. Ein Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel, der Extraklasse, das Regisseur Stephan Müller in der längst etablierten und guten Übersetzung von Elfriede Jelinek zu allerlei Gedankenspielen veranlasst. Die verborgenen Gelüste der ach so noblen Spießergesellschaft, die dunklen, erotischen Träume, die Triebhaftigkeit und sogar das Freudsche Unterbewusstsein werden in dieser Inszenierung in plakativer Manier virtuos abgehandelt. Siegfried E. Mayer hat dafür eine Bühnen-Türwand und – im Fall des Stundenhotels – eine begehbare Treppenkonstruktion samt Bettenlager errichtet. Zeitlich feiern Föhnfrisuren, Schulterpolster (Kostüme: Carla Caminati) und die frühen 80er-Jahre ein munteres Revival. Das ist stimmig und funktioniert auch. Denn Müller dreht fröhlich an der Temposchraube. So darf Susa Meyer als eifersüchtige, dabei selbst einer amourösen Affäre nicht abgeneigte Gattin Raymonde nach Herzenslust eine wunderbar überdrehte Schachtel spielen. Ganz im Stil des Klassikers "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs".
    Und auch Matthias Mamedof bedient als mit einem Sprachfehler behafteter, umtriebiger Camille jedes Komödien-Klischee perfekt. Als Sado-Maso-Spielen zugetaner ("Ohne Leid kein Freud") Dr. Finache erinnert Roman Schmelzer gekonnt und sogar mit Zwischentönen an den Begründer der Psychoanalyse. Toll agiert Martina Stilp als wunderbar, aber nie zu sehr überdrehte Lucienne Homenides de Histangua. Ronald Kuste liefert als deren doch recht schießwütiger Ehemann Carlos eine Karikatur auf "Django Unchained" ab, Alexander Lhotzky gibt einen ehrenwerten Puff-Besitzer aus der Wiener Vorstadt. Patrick O. Beck ist als Chandebises bester Freund Romain ein sehr glaubhafter Mann für jede Jahreszeit.“ (Kurier)


    „Feydeaus "Floh im Ohr", schnittig und erholsam klamaukfrei im Volkstheater. "Der Mann ist neben der Frau der größte Lügner der Welt", heißt es einmal in Georges Feydeaus "Floh im Ohr". Dieser Satz ist so zwingend wahr, wie er dieses ganze Stück subsumiert. Seit Freitag ist es in einer rasanten Inszenierung von Stephan Müller im Wiener Volkstheater zu sehen. Frau Chandebise will ihren Mann auf die Probe stellen, weil sie wegen seiner libidinösen Uninteressiertheit eine Affäre seinerseits vermutet. Gemeinsam mit ihrer Freundin, die wiederum froh wäre über ein bisschen mehr libidinöse Uninteressiertheit ihres eigenen (spanischen) Mannes, und einem gefälschten Brief will sie Monsieur Chandebise in die Falle in einem einschlägigen Hotel locken. Und dann geht das Chaos los, das man hier auf gar keinen Fall nacherzählen kann und in dem die Türen fliegen, als wären sie Fäuste in einem Bud-Spencer-Film. Und dann gibt es natürlich noch einen Doppelgänger. Till Firit schlüpft unaufgeregt vom impotenten Hausherrn in den Alkoholikerknecht - er dosiert die Groteske so, dass der Rest des wahnsinnigen Treibens gerade genug Raum bekommt, um nicht in Klamauk zu stürzen. Das ist das große Plus dieser Inszenierung, die die Farce nicht zerblödelt, sondern eine perfekt getaktete, vor Spielfreude überschäumende Irrwitz-Komödie daraus macht, in der jede Pointe, ob verbal oder horizontal, sitzt. Auch die Slapstickeinlagen sind charmant altmodisch, da werden wankende Frauen schon mal an ihrem Busen aufgefangen. Diese Frauen, Susa Meyer als Raymonde Chandebise und Martina Stilp als ihre Freundin Lucienne, haben Beton-Frisurentürme wie Lady Gaga, die am Ende genauso zernepft sind wie ihre verrückten Ideen. Stilp und Meyer sind modern unhysterisch und man muss auch beeindruckt davon sein, dass sie sich im treppenreichen Bühnenbild mit den hohen Hacken nicht den Hals brechen. Matthias Mamedof ist als Cousin Camille mit dem Sprachfehler konsonantenlos spritzig, Patrick O. Beck legt seinen Frauenheld Tournel so körperlich an, als würden Monty Python und Inspektor Gadget zusammentreffen. Alexander Lhotzky ist als Hotelchef von bedrohlich-zurückhaltendem Wahnsinn, während Ronald Kuste seinem spanischen Eifersüchtler in roten Schuhen und Handschuhen munter alle Klischees des Stereotypen-Iberers einverleibt. In der einmal bunt gestreiften, einmal verzickzackten Bühne von Siegfried E. Mayer sind die ersten zwei Akte temporeich.“ (Wiener Zeitung)

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