VOLKSTHEATER - JEDEN TAG THEATER

Es fährt ein Zug nach Irgendwo 18

Es fährt ein Zug nach Irgendwo

Logo 125-Jahr-Jubiläum

Es fährt ein Zug nach Irgendwo

Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken

von Doris Happl
Eine Bahnhofsrevue
Uraufführung
Happl/Pröckl/Kudlich/Navas
Premiere: 11. März 2015

Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken

Fünf Menschen, gestrandet auf einem Bahnsteig, warten auf einen Zug. Natürlich handelt es sich nicht um den neuen Wiener Hauptbahnhof, denn da könnte von Verspätung sicher nie die Rede sein, oder? Jedenfalls verkürzen sich die Fünf ihre Wartezeit mit Singen: vom Leben, der Liebe, der Lust, von Abschied und Neubeginn.

Mit einer Mischung aus Kunst- und Volksliedern, bekannten Schlagern und Popsongs werden so meist komische Geschichten erzählt, die ganz ohne ein gesprochenes Wort auskommen. Die musikalische Bandbreite reicht von Friedrich Hollaender bis Peter Maffay, von Karel Gott bis zu den Rolling Stones, von Frank Sinatra bis zu Herbert Grönemeyer. Der Bahnhof: ein Ort der Projektion für die Sehnsüchte, Träume und lustvollen Frustrationen, die mit Verve und einem Augenzwinkern serviert werden.

Mit ihrer ersten Revue Mannomann! oder Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs am Tiroler Landestheater, das im Wartezimmer eines Arztes spielte, landete die Dramaturgin und Regisseurin Doris Happl einen Sensationserfolg. In ihrem neuen Liederabend für SchauspielerInnen, dessen Titel inspiriert ist vom unverwüstlichen Christian-Anders-Hit „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, erkundet sie das Leben – auf einem Perron. Denn wie sang schon der große Gilbert Bécaud: „So viele Züge gehen, wer weiß wohin. / Und mancher sitzt sein Leben lang im falschen drin …“ 

Weitersagen:

GEMEINSAM INS THEATER

Noch keine Begleitung? Finden Sie Gleichgesinnte für Ihren Theaterbesuch - Nutzen Sie unser Service "Gemeinsam ins Theater"!

mehr erfahren!

  • Regie und Ausstattung

    Regie: Doris Happl
    Musikalische Leitung: Harald Pröckl
    Bühne: Hans Kudlich
    Kostüme: Erika Navas 

  • Besetzung

    mit Katarina Hartmann, Irene Pernsteiner, Doris Weiner; Martin Bermoser, Reinhold G. Moritz, Harald Pröckl 

  • Pressestimmen

    Es fährt ein Zug nach Irgendwo heißt die Produktion, die das Volkstheater seit Mittwochabend durch die Wiener Bezirke tuckern lässt. Das Setting: ein Bahnhof. Doch der Zug kommt nicht. Man wartet. Wird im Theater gewartet, kommt einem ziemlich bald Becketts „Warten auf Godot“ in den Sinn. In den nächsten eineinhalb Stunden bekommt man es aber mit anderen Klassikern zu tun - die Wartenden singen: Herbert Grönemeyer, Nana Mouskouri, Janis Joplin, Prince. Aus den Schlagerliedern baut Volkstheater-Chefdramaturgin Doris Happl, die für diese Nummernrevue als Autorin wie Regisseurin verantwortlich zeichnet, rund um fünf am Bahnhof und im Leben feststeckende Menschen eine Musikcollage. So kommen der Selbstmordwillige (Martin Bermoser), die in Liebesdingen Ernüchterte (Irene Pernsteiner), die naiv Verliebte (Katarina Hartmann) und das mäßig glücklich verheiratete Paar (Doris Weiner, Reinhold Moritz) in Kontakt. Das birgt nicht zuletzt viel Geschlechterklamauk, der (neben Harald Pröckl) die gesamte Akkordeonklaviatur der Gefühle spielt, Melancholie und Humor liegen dicht beieinander. Das Gelingen des liebevoll gemachten Liederabends ist (…) den musikalischen Einzelnummern sowie überraschenden inszenatorischen Kniffen zu verdanken.“ (Der Standard)


    „Ein Bahnhof und kein Zug in Sicht. Der Zug, auf den alle warten, von dem man weder weiß, woher er kommt, noch wohin er fährt. Fünf Passagiere versammeln sich am Bahnsteig, ein altes Ehepaar, wie es typischer nicht sein kann, eine junge Frau, die ihren Verlobten abholen will, eine alternde alleinstehende Frau, die bei Männern kein Glück hat, und ein junger Mann, der von der Freundin verlassen wurde und sich eigentlich vor den Zug werfen will. Umso ärgerlicher ist es da natürlich, wenn ausgerechnet dieser Zug Verspätung hat. Und umso verständlicher scheint es, dass man sich die Zeit in einer derartigen Situation mit Singen vertreibt, nun ja. Geträllert wird jedenfalls reichlich, von Reinhard Mey über Cat Stevens, Peter Maffay bis Jethro Tull, Karel Gott bis Janis Joplin. Die einzige Regel: Sprechen verboten. So erzählen einander die Wartenden ihre Lebensgeschichten in Form von Liedern, die, sagen wir einmal, sich nicht gerade durch Seltenheitswert auszeichnen. An Alain Resnais’ "On connaît la chanson" schrammt die Inszenierung von Doris Happl knapp vorbei. Was jedoch egal ist. Die Lacher haben die Schauspieler dennoch auf ihrer Seite. Wenn beispielsweise Katharina Hartmann nach Verkündung der weiteren Verspätung seufzend "Oh Lord won’t you buy me a Mercedes Benz" anstimmt und gleich darauf Martin Bermoser mit "Wenn ich ein Vöglein wär" kontert. Simpel, aber effektiv. Auch die Hoffnung bringende Bahnhofsdurchsage "Achtung Bahnsteig eins" - alle Wartenden stehen auf und machen sich bereit -, die mit "Zug fährt durch" vollendet wird, sorgt für Gelächter, und als die Schauspieler bei dem Song "Blue Bayou" urwaldgemäß Tierstimmen imitieren, ist die Begeisterung im Publikum kaum noch zu bremsen.“(Wiener Zeitung)

    „Ein alter Bahnhof, wie er überall auf dem Land stehen könnte: senfgelbe Fliesen, Plexiglasscheiben, ein Fahrscheinautomat. Fünf Menschen warten auf einen verspäteten Zug. Ein älteres Pärchen, mit einem Stapel Koffer für eine Fernreise ausgerüstet, sitzt auf einer Bank und jausnet. Eine verliebte Frau schaut pausenlos auf ihr Handy. Ein junger Mann wurde von seiner Liebsten verlassen und würde sich gern vor den Zug werfen, wenn dieser denn endlich käme. Gesprochen wird kein Wort, aber gesungen: „Es fährt ein Zug nach Irgendwo“, die neueste Produktion der Initiative „Volkstheater in den Bezirken“ unter der Regie von Doris Happl, ist eine musikalische Revue voller Schlager und eingedeutschter Popsongs über (verflossene) Liebe, Fernweh und die kleinen Gemeinheiten des Lebens. Den Appell an die Lebensfreude nimmt das Publikum an – indem es freudig im Takt mitklatscht.“ (Die Presse)


     

  • Fotos
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 01 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 02 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 03 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 04 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 05 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 06 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 07 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 08 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 09 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 10 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 11 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 12 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 13 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 14 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 15 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 16 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 17 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 18 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 19 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 20 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 21 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 22 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 23 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 24 © Lalo Jodlbauer
    • Es fährt ein Zug nach Irgendwo 25 © Lalo Jodlbauer

  • Video
    Volkstheater Wien in den Bezirken - Es fährt ein Zug nach Irgendwo

    © Johannes Hammel

    Teilen: