VOLKSTHEATER - JEDEN TAG THEATER

Bühne

Bühne

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1.

Den Theaterbesuchern ist der Eintritt nur in die für die Zuschauer bestimmten Räume gestattet; ohne Eintrittskarte dürfen Besucher nicht eingelassen werden.

 

2.

Zur Bühne einschließlich ihrer Nebenräume und Magazine sowie zu den Umkleideräumen der Darsteller ist der Zutritt nur den dort beschäftigten Personen erlaubt. Der Aufenthalt auf der Bühne ist diesen nur so lange gestattet, als ihre Anwesenheit notwendig ist.

 

3.

Außer der Zeit der Vorstellungen ist das Theater derart verschlossen zu halten, dass es nur bei dem unter Aufsicht des Portiers stehenden Eingang betreten werden kann.

 

4.

Die Betriebsräume sind stets rein zu halten; während der Anwesenheit von Besuchern dürfen belästigende Reinigungsarbeiten nicht vorgenommen werden.

 

5.

Vor jeder Vorstellung ist das Theater ausgiebig zu lüften.

 

6.

Alle Verkehrswege und Ausgänge sind während der Veranstaltungen von Verstellung freizuhalten. Verkehrswege im Freien sind während der Veranstaltungen von Schnee zu säubern und bei Glatteis zu streuen (im unmittelbaren Bereich bis zur öffentlichen Verkehrsfläche).

 

7.

Teppiche, Bodenbespannungen, Spiegel und Bilder sind in allen den Besuchern zugänglichen Räumen unverrückbar zu befestigen.

 

8.

Sämtliche Ein- und Ausgangtüren sind vom Einlass der Besucher bis nach Verlassen des letzten Besuchers unversperrt zu halten. Unmittelbar nach Ende der Vorstellung sind die Zuschauerraumtüren zu öffnen und bis nach Verlassen der Besucher offen zu lassen.

 

9.

Überkleider, Schirme und Stöcke sind in der den Platzgruppen entsprechenden Garderobe zu hinterlegen und dürfen erst vor Verlassen des Theaters (Vorstellungsende) ausgelöst werden. Stöcke dürfen nur von gebrechlichen Personen als unentbehrliche Stütze mitgenommen werden. Hüte sind im Zuschauerraum abzunehmen. Es ist den Mitarbeitern des Theaters untersagt, den Theaterbesuchern während oder bei Schluss der Vorstellung Überkleider in den Zuschauerraum zu bringen.

 

10.

Tiere (Hunde, Katzen u. dgl.) dürfen (ausgenommen für Veranstaltungszwecke) in das Theater nicht mitgenommen werden.

 

11.

Das Rauchen sowie das Anzünden von Zigarren, Zigaretten u. dgl. ist im Theater verboten, soweit es nicht in einzelnen Räumen behördlich gestattet wird.

 

12.

Alle Angestellten des Theaters müssen mit dieser Hausordnung vertraut sein.

 

13.

Die für den Publikumsdienst bestimmten Mitarbeiter haben Dienstkleidung (mindestens Dienstkappen oder Dienstabzeichen) zu tragen und müssen sich den Besuchern gegenüber höflich benehmen, sie haben aber allen vorkommenden Anständen entgegenzutreten und bei Streitigkeiten vermittelnd einzuwirken. Sie sind berechtigt, bei Nichtbefolgung ihrer Anordnungen durch die Besucher die Unterstützung der behördlichen Überwachungsorgane in Anspruch zu nehmen. Beschwerden der Besucher über den äußeren Theaterbetrieb, wahrgenommene Gebrechen und Schäden sind der Direktion und allenfalls dem behördlichen Aufsichtsbeamten zur Kenntnis zu bringen.

 

14.

Ist ärztliche Hilfe notwendig, so haben die Angestellten des Hauses den Inspektionsarzt zu verständigen.

 

15.

Für Amtshandlungen der behördlichen Aufsichtsorgane und für Zwecke der ärztlichen Hilfe sind die dafür bestimmten Räume zu benützen.

 

16.

Fundgegenstände sind der Direktion abzugeben. Die Mitarbeiter haben bei der nach Schluss der Vorstellung vorzunehmenden Durchsuchung des Theaters auf verlorene oder zurückgelassene Gegenstände zu achten. Nicht behobene Fundgegenstände werden dem polizeilichen Fundbüro übergeben.

 

17.

Alle Mitarbeiter haben durch tatkräftiges und zielbewusstes Eingreifen dafür zu sorgen, dass die Besucher das Theater geordnet verlassen; sie dürfen sich erst entfernen, wenn kein Besucher im Theater anwesend ist.

 

18.

Beim Rundgang der Behörde muss die gesamte Notbeleuchtung und ein ausreichender Teil der Hauptbeleuchtung in Betrieb gesetzt sein. Die Beleuchtung einschließlich der Notbeleuchtung darf erst außer Betrieb gesetzt werden, wenn die Zuschauer und Mitarbeiter das Theater verlassen haben.

 

19.

Jede Handhabung der Beleuchtungseinrichtung durch Unbefugte ist verboten.

 

20.

Bei einem Brandausbruch werden von den anwesenden Behördenvertretern und dem Hauspersonal die nötigen Schritte (Einschalten der Beleuchtung, Schließen des Schutzvorhanges, Verständigen der Feuerwehr) unternommen. Die Besucher sind durch das Hauspersonal zum geordneten Verlassen des Hauses aufzufordern.

 

21.

Bei sonstiger Gefahr hat das Hauspersonal den Anweisungen der Behördenvertreter Folge zu leisten. Die Besucher sind durch das Hauspersonal bei grundloser Beunruhigung zum Verbleib auf den Plätzen aufzufordern, bei Gefährdung zum Verlassen des Theaters anzuhalten.

 

22.

Wenn im Haus gewerbliche Arbeiten vorgenommen werden, so ist für eine ständige Überwachung Sorge zu tragen.

 

23.

In den Räumen einer Veranstaltungsstätte dürfen brennbare Flüssigkeiten, sowie feuergefährliche Gegenstände weder verwahrt noch verwendet werden.

 

24.

Wenn ein Mitarbeiter außerhalb der Zeit, in der Vorstellungen stattfinden, eine Feuergefahr bemerkt oder sonst hiervon Kenntnis erlangt, so muss er sofort den Brandmelder betätigen.

 

25.

In der Zeit außerhalb der Vorstellungen ist das Theater bei Tag und Nacht durch Feuerwächter auf einem vorgeschriebenen Weg in bestimmten Zeitabständen zu begehen und die genaue Durchführung durch Kontrollapparate sicherzustellen. Die Kontrollblätter (Streifen) sind unter Beifügung des Namens des betreffenden Hausfeuerwächters sowie des Datums in einem Buch zu sammeln, das einmal in der Woche dem behördlichen Aufsichtsbeamten zur Einsicht vorzulegen ist.

Bei den Kontrollgängen des Hausfeuerwächters sind etwa angetroffene fremde Personen zum Verlassen des Theaters anzuhalten.

 

26.

Den von den behördlichen Überwachungsorganen in Ausübung ihres Dienstes getroffenen Anordnungen ist unbedingt Folge zu leisten. Die von den behördlichen Überwachungsorganen an die Mitarbeiter des Theaters gerichteten Fragen, die den Betrieb betreffen, sind wahrheitsgemäß zu beantworten. Auch ist diesen Überwachungsorganen für dienstliche Zwecke die Benützung des Fernsprechers gestatten.

 

27.

Die Nichteinhaltung der Bestimmungen der genehmigten Hausordnung unterliegt den Straßenbestimmungen des Wiener Veranstaltungsgesetzes vom 29. Jänner 1971.

 

28.

Die behördlich genehmigte Zuschauerzahl darf nicht überschritten werden.